Freitag, 26. Februar 2021

Türkische Manti





Ich liebe Manti! Türkische Tortellini, wenn man es so nennen will, kenne ich seit meiner Kindheit. Die beste Freundin meiner Mama, war Türkin. Und immer wenn sie mit ihrer Familie diese kleinen Leckerbissen gemacht hat, bekamen wir einen Teller davon gebracht. Ich muss nicht erwähnen, dass wir uns alle darum gekloppt haben?! Seit mein großer auf der Welt ist, mache ich sie selbst. Da es aber eine Menge Arbeit ist, gerade das Ausrollen des Teiges, gibt es die wirklich sehr selten. Dabei lieben mein Mann und ich sie so.. Seufz. Das ganze liegt einfach an meiner Körpergröße. Ich bin über eins 182 und wenn man dann so niedrige Küchenschränke hat, schmerzt es irgendwann nur noch. Die Fotos sind vom letzten versuch. Da ich sie aber bald wieder machen werde, gibt es dann aktuellere Bilder, ganz frisch auf Insta und Facebook, versprochen!




Der Teig muss sehr dünn ausgerollt werden. Man kann die Füllung erkennen, wenn sie verschlossen sind! Wenn man sie so klein macht wie ein 10-Cent-Stück, sind sie zwar schnell fertig, aber es macht noch mehr Arbeit. Ich entscheide mich immer für den Mittelweg- kleiner als normale Tortellini, aber dennoch größer als das, was viele Türken mögen. Einfach aus Faulheit, ich gebe es zu. 

Ingredients

  • Mehl ca. 400g
  • Wasser ca. 100-125ml (Immer Schluckweise zum Mehl geben.
  • Macht das Ei unnötig!)
  • Petersilie 1/2 -1 Bund
  • Rinderhack 250g
  • Vollfett Naturjoghurt (keinen gesüßten! So sauer wie möglich)
  • 1 großer Becher. ca 500ml
  • Butter 200g
  • Zwiebel 1
  • Paprika Rosenscharf nach Bedarf
  • Knoblauch 2 Zehen
  • Salz und Pfeffer
  • Hier eine Zweite Angabe ohne Weizenmehl.
  • 400 g Dinkelmehl Type 1050
  • 3 EL Butter
  • 1Ei
  • Salz
  • 200 g Hackfleisch
  • 1Zwiebel
  • ½ Bund Petersilie
  • 2 TL scharfes Paprikapulver
  • 300 g Joghurt
  • 1 EL Zitronensaft

Instructions

    Manti (sprich Man te) sind die türkische, genauer gesagt anatolische Version von Tortellini. Es dauert etwas, bis sie fertig sind. Zwischen 30 Min und 2 Std. Je nachdem wie viele ihr machen wollt, aber es lohnt sich!

    Mehl sieben, Salz dazugeben und mit etwas Wasser zu einem Teig verkneten.

    30 Minuten ruhen lassen. Hackfleisch mit sehr fein geraspelten Zwiebeln, fein gehackter Petersilie, 1 Prise Salz, Pfeffer und Paprikapulver gut vermengen. Joghurt mit gepresstem Knoblauch, Salz und Pfeffer in eine Schüssel geben und durchziehen lassen.

    Teig in kleine Stücke aufteilen und jeweils sehr dünn auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. So dünn, dass man denkt er reißt jeden Augenblick.

    Mit einem Messer oder Teigroller kleine Quadrate ausschneiden. Ca. 3 cm pro Seite. Das Hackfleisch in kleinen Kugeln darauf verteilen und es von den vier Ecken her zusammenfalten. Topf mit Wasser aufkochen und Salzen.

    Die Manti 58 Minuten garen lassen, je nach Größe. Sollte der Topf nicht groß genug sein - die Manti müssen frei schwimmen können - in Etappen kochen. Manti warmstellen oder Portionsweise einfrieren für spontane gelüste.

    Mit einem Schaumlöffel herausholen und abtropfen lassen. Butter erhitzen und den Paprika Rosen scharf (Blattpaprika) aufschäumen lassen.

    Manti mit der Joghurtsauce servieren und die Paprikabutter drüber geben.

Notes

Von Manti gibt es viele verschiedene Rezepte. Das hier habe ich von Freunden und ich liebe es. Leider ist es eine Menge Arbeit, aber wenn man gleich viele macht, kann man sie gut einfrieren. Außerdem lohnt es sich!


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